Chan Mi Gong Hildegard von Meerscheidt-Hüllessem

DIE METHODE

Chan Mi Gong ist eine besondere Form des Qi Gong. Es ist Meditation in Bewegung und eine Schule der Aufmerksamkeit. 

Tradition im Himalaya
Seine Ursprünge reichen weit zurück. Aufgrund ihrer speziellen Lebensbedingungen im Himalaya entwickelten tibetische Mönche diese Technik vor über 5000 Jahren. Zunächst als Hilfe gegen extreme winterliche Kälte gedacht, verbanden sich die fließenden Bewegungen später zu einer umfassenden Gesundheitsvorsorge, die Atem und Geist beruhigt und in die Präsenz des Augenblicks führt. Das Üben von Chan Mi Gong wirkt  deshalb nicht nur körperlich, geistig und seelisch, sondern auch spirituell.

Modernisierte Übungen
Der chinesische Großmeister Liu Han Wen löste im 20. Jahrhundert die Übungen des Chan Mi Gong aus ihrem klösterlichen Zusammenhang. Er behielt aber den spirituellen Hintergrund bei und machte sie so zugänglich für alle Menschen jenseits von Religionen und Weltanschauungen.
Mit meinen Kursen folge ich der Tradition von Liu Han Wen.

Welle, Wirbel und Spirale
Typisch für Chan Mi Gong sind die sanft fließenden Wellenbewegungen der Wirbelsäule, die ohne jede Kraftanstrengung hauptsächlich im Stehen geübt werden. (Aber auch im Sitzen ist es möglich.) Alles gerät so in Schwingung. Die Formen selbst sind dem Leben abgeschaut: der Welle, dem Wirbel und der Spirale. Die Übungen des Chan Mi Gong zeichnen sich also dadurch aus, dass die Wirbelsäule durch pendelnde, drehende, rollende und wellenartige Bewegungen aktiviert wird. Mit weitreichender Wirkung …